Zusammen mit dem Stadtpark, der westlich angrenzt, bildet der historische Rosengarten aus den dreißiger Jahren eine der vier Gartenschauflächen.
Eine Kombination aus denkmalgeschützten Grundstrukturen der Anlage und modernen gartenkünstlerischen Akzenten lädt die Besucher zum Erholen und Erinnern ein. Im Zentrum des Rosariums befindet sich das Rondell mit der sanierten Brunnenanlage und den Rundbänken, die sich zum Teil am historischen Standort befinden. Der Brunnen besteht aus einem Wasserbecken und einer in der Mitte erhöhten Wasserschale mit Fontäne.
Detaillierte Zeichnungen und alte Fotos vom Brunnen ermöglichen einen Nachbau des Ensembles. Um den Eintritt in das Rondell wieder erlebbar zu machen, verschönern neue Rosenbögen das Gesamtbild.
Die Rosenbeete zeigen neben den historisch nachgewiesenen Sorten auch moderne Züchtungen. Rosenstämmchen setzen vor allem an den Wegekreuzen Akzente und fügen sich somit harmonisch in das gesamte Ensemble ein. Entsprechend der Jahreszeiten gestalten Wechselpflanzungen die runden Schmuckbeete.
Der Kopfplatz bildet mit einem Baumraster aus Blaseneschen den Abschluss im Norden. Im Osten schließt eine Allee aus Baumhaseln das Rosarium ein. Südlich und westlich sind einige Linden zu finden, welche zusammen mit einem Band aus Schattenstauden die Verbindung zum Stadtpark bilden. Der bis zu zwei Meter hohe Heckenstreifen ist ein historisches Element und dient als Rahmen des kleinen Rosengartens.