Externer Link zu www.aschersleben-tourismus.de
Kunst auf der Landesgartenschau Aschersleben 2010


„Kunst im Garten“

Aschersleber Globus bei Nacht

Das Deutsche GeoForschungsZentrum Potsdam GFZ und die Stadt Aschersleben kooperieren auf der Landesgartenschau 2010 in Aschersleben bei einem ungewöhnlichen Projekt des Künstlers Oliver Störmer: dem Aschersleber Globus. Der Globus besteht aus einer exakten, vollplastischen Annäherung an die Gestalt der Potsdamer Kartoffel, das Modell eines zeitgemäßen Geoids, der vom GeoForschungsZentrum Potsdam berechnet wurde. Hierbei wurden die geodätischen Daten der Erde mit allen Hebungen und Senkungen übersteigert um den Faktor 15.000 dargestellt.Die in den Simulationen dargestellten Hebungen und Senkungen der Land- und Wassermassen wurden mit übernommen. Die Kontinentflächen wurden farblich akzentuiert dargestellt. Der Globus hat eine Höhe von 3 m und ist aus Bronze und wiegt 3.100 kg. Der Zeitraum der Realisierung betrug 10 Monate. Der Globus ist parallel zur Erdachse um 23,5° geneigt. An seinem Standort, im Stadtpark von Aschersleben, wurde er am 24.4.2010 anlässlich der Eröffnung der Landesgartenschau Aschersleben 2010 feierlich enthüllt.
Weitere Informationen bekommen Sie hier: www.aschersleber-globus.de

"Der MOND" – Moritz Götze (Halle/Saale)

"Der MOND" - Moritz Götze (Halle/Saale)
Ein Mond ist vom Himmel gefallen - direkt hinein in die Herrenbreite. Das stiftet Verwirrung in einem klar geordneten Garten. Den bunten Farben der erblühten Natur steht ein grauer Raumkörper gegenüber. Der Hallenser Künstler Moritz Götze hatte den „Gottdorfer Globus“ von Adam Olearius im Blick als er diese Skulptur schuf. Olearius zeigte mit seinem Globus überzeugend einfach das Himmelssystem. Götze verortet ein Modell des Mondes auf der Erde und beschränkt sich in einer von Informationen überfluteten Welt auf ein vollkommen vereinfachtes Modell eines Himmelskörpers, der unser ganzes Leben mitbestimmt.

Loose Fit (Black Pam Pan XX), 2010 - Ralf Ziervogel (Berlin)

LOOSE FIT (BLACK PAM PAN XX) 2010
Der Berliner Künstler Ralf Ziervogel ist in Aschersleben mit einem außergewöhnlichen Kunstwerk beteiligt. Ein ungewöhnliches Bild ist am Bahnhof zu sehen - das Fremde unerwartet in der Heimat. Palmen. Zeichen der Sehnsucht wie der Globalisierung der Natur. Der Orient und damit der den Orient bereisende Adam Olearius (1599 – 1671) lassen grüßen. Eine Reminiszenz an Olearius` Persien-Reise und die nachfolgende Reisebeschreibung. Vier 10 Meter hohe Palmen kreuzen sich zu einem großen W auf dem Bahnhofsvorplatz Aschersleben. Ralf Ziervogel verwendet seine Palmenformation als Zitat. Der Hollywood-Klassiker „The mad, mad, mad, mad world“ aus den USA ist Pate der Idee. In dem sehr populären Serienfilm ging es um die Suche nach diesem Palmenzeichen. Unter ihnen sollte ein Schatz liegen. Die Palmen symbolisieren die Suche nach der Fremde. Vielleicht findet die Suche keine Erfüllung, aber sie belehrt und führt die Reisenden wieder glücklich in die Heimat. Ein Spiel mit fremden Gärten, Globalisierung und dem Traum vom Glück.
Material:
Stahlrohre, Kunststoffwedel, 10 Meter Höhe
Kurator:
Peter Lang, Berlin
Weitere Informationen zu Ralf Ziervogel unter:
http://www.ralfziervogel.info/

„Doppelhof“ – Dieter Lahme (Klein Wanzleben/Magdeburg)

„Doppelhof“ – Dieter Lahme (Klein Wanzleben/Magdeburg)
Maße: Höhe: 145 cm, Breite: 99 cm, Tiefe: 90 cm, Material: Aluminium
„Doppelhof“ nennt Dieter Lahme seine Skulpturen, bei denen er zwei Häuser und zwei Mauerwinkel in Beziehung setzt und dann endgültig verschweißt. Die enge Schachtelung der Plastik versteckt fast, um was es sich handelt. Die so entstehende zweckfreie Architektur löst Empfindungen aus. Dabei fühlt man bei den Häusern „Ich und Du“; bei den Mauerwinkeln Verbindung oder Abgrenzung. Um Beziehungen geht es also dieser Kunst und ihre Beziehung zum Buchsbaumgarten, der sie umgibt, ist sehr harmonisch. Ein ruhiger, schöner Kunstort  ist entstanden, der zum Verweilen lädt.
Sie finden die Plastik im Themengarten "Buchsbaumgarten" im Norden der Herrenbreite, ganz in der Nähe des Eingangs NORD.

Burkhard Schmidl

KLANGUHR: Die Olearius-Symphonie – Burkard Schmidl (Eibelstadt)
Tägliche 12-stündige Klanginstallation rund um die Phytothek im Stadtpark. Aus 12 verschiedenen Richtungen kommend. Lautsprecher für die Besucher nicht sichtbar im Blätterdach der umstehenden Räume versteckt. Akustische Reminiszenz an Olearius: Einladung zum Verweilen und Lauschen über die vielfältigen Wege seines Schaffens.